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1999 setzten sich die beiden Wahlkölner Gordian Deger alias Benway und Gabriel Frédy alias Mr. Maverick zum Musikhören, Pastis-Trinken und Jammen zusammen. Aus dem Abhängen entstand schließlich eine Freundschaft und aus der Soundtüftelei ein Musikprojekt namens Skelter. Von da an bastelten die beiden einfach zum Spaß in jeder freien Minute chillige, groovende und bisweilen krautrockige Instrumentalstücke aus schweren Drumloops, Synthesizergeblubber, Funk-Gitarren und viel Moll. Dabei spielten sie schon damals bis auf einige Samples alle Spuren in Heimarbeit selbst ein. Nachdem Sie eine ganze Reihe abgefahrener Tracks in der Schublade hatten, vertonten Benway und Maverick im Jahr 2000 Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, darunter Ausstellungen/ Installationen von Nicolas Moulin und Pierre Faure.

Ende 2000 begann die Zusammenarbeit mit der Sängerin Jennifer Hüsch aus Köln, aus der schließlich „The Moon“ entstand. Jenny's gefühlvolle Texte und ihre tolle Stimme waren die Puzzleteile, die die Musik von The Moon komplett machten. In den folgenden beiden Jahren entstanden in vielen durchzechten Nächten im Homestudio eine Reihe Songs, die freakig und poppig, introvertiert und groovy zugleich sind. Einflüsse sind wahrscheinlich (in tiefer Verneigung) Morcheeba, Air, Sly Stone, Hendrix, Pink Floyd, der Motown-Sound, Can, Tosca, John Barry, Cymande, Morricone, Kraftwerk, Portishead und vielleicht sogar The Clash.

2003 konnten The Moon schließlich erste Erfolge verbuchen. "Blood Sweating Stone", einer ihrer düstersten Tracks war für 3 Monate in der "Nezzparade" des Radiosenders "Das Ding" (http://www.dasding.de), wurde dort wöchentlich gespielt und drang bis auf Platz 2 vor. Der Track „Ocean“ wurde auf der Compilation „Merging Lounge Pearls Vol. II“ (Merging Records) veröffentlicht. Diese Scheibe und vor allem „Ocean“ bekamen ausgezeichnete Kritiken, z.B. von Albrecht Piltz im Magazin Keyboards 10/03. Auch spielen mehrere Internet-Radiosender regelmäßig Tracks von The Moon.

Solchermaßen ermutigt, fingen die Moons 2003 an, ihre Musik für die Bühne umzusetzen. Im April 2004 gab es dann ein erstes Testkonzert im Basement in Köln mit zusammen mit Jens Rohland am Schlagzeug, Nico Raschke an der Gitarre, Aurélie Bourdelas am Keyboard sowie den Bläsern Oliver Matt und Thomas Hartmann.

Nach einer halbjährigen Pause, in der Jenny in Zimbabwe Entwicklungshilfe betrieb, Benway an seinem Examen bosselte und Maverick sich mit Nebenprojekten in Paris bei Laune hielt, laufen seit April 2005 die Motoren bei The Moon wieder auf Hochtouren. Neue Tracks und neue Konzerte sind in Vorbereitung!